Die Säulen des richtigen Laufens I
Die Säulen des richtigen Laufens für Anfänger
Ein jeder weiß, dass Laufen gesund ist und das Allgemeinbefinden steigern kann. Trotzdem zieren sich viele den ersten Schritt zu machen und bleiben auf der “faulen Haut” liegen. Dabei bedarf es in vielen Fällen nur eines klaren Ziels um in die stetig wachsende Familie der Jogger aufgenommen zu werden. Lesen Sie nachfolgend einige Musterbeispiele:
Ernährung ist entscheidend
Nach einem harten Arbeitstag ist man häufig froh nach Hause zu kommen und den Alltag hinter sich zu lassen. Der Hunger und die Müdigkeit machen einem zusätzlich einen Strich durch die Laufabsicht.
Daher: Greifen Sie rund zwei Stunden vor dem Feierabend zu einem Energieriegel und füllen Sie die Speicher damit rechtzeitig auf. Sie werden zuhause nicht mehr so schlapp ankommen und verspüren kein Hungergefühl. Grundsätzlich sollten Sie auf eine gesündere Ernährung umsteigen, um den Körper bereits im Vorfeld mit allen benötigten Nährstoffen zu versorgen.
Sollte Sie die Müdigkeit chronisch übermannen, haben Sie noch eine andere Möglichkeit: Laufen Sie einfach morgens. Das frühe Aufstehen ist nicht jedermanns Sache, doch Studien belegen, dass in den Morgenstunden sogar mehr Fett verbrannt wird. Machen Sie den Frühsport zur Routine und schnell wird sich Ihr Körper an die morgendliche Betätigung gewöhnen.
Zeitmanagement ist entscheidend
Häufig ist der Wille da, aber die Zeit zum Joggen fehlt. Hinterfragen Sie sich, ob nicht ein Teil Ihrer Freizeit für “sinnlose” Tätigkeiten verschwendet wird und schaffen Sie Zeitfenster.
Daher: Wenn Sie das Laufen als festen Bestandteil des Tages sehen, wie eine Verabredung oder ein Meeting, können Sie es nicht ausfallen lassen. Zudem bringt das Laufen nur scheinbar einen “Zeitverlust” mit sich. Dank der gesteigerten Sauerstoffversorgung des Gehirns ergeben sich beim Laufen häufig neue Einfälle und Problemlösungen für den Alltag.
Kleidung ist entscheidend
Eine der beliebtesten Ausreden von Laufmuffeln ist die Gefahr einer Erkältung bei schlechten Witterungsverhältnissen. Dabei ist es erwiesen, dass eine Verkühlung beim Laufsport nahezu unmöglich ist, da beim Laufen die vom Körper gefühlte Temperatur konstant bleibt.
Daher: Ziehen Sie sich den klimatischen Verhältnissen entsprechend an und beugen Sie so einem Auskühlen vor. Es ist allerdings auch nicht ratsam nach dem Zwiebelprinzip wohlig warm an den “Start” zu gehen. Eher soll zu Beginn des Laufes ein leichtes Kältegefühl vorherrschen. Gerade in der kälteren Jahreszeit ist darauf zu achten, das Hände und Kopf ausreichend geschützt sind – Handschuhe und Fleece-Mütze sollten daher ebenso wenig fehlen, wie spezielle Laufunterwäsche und Wind- bzw. Regenjacke.
