Verschiedene Laufuntergründe in der Übersicht
Laufuntergründe im Überblick
Der richtige Untergrund zum Laufen
Der Laufsport hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einer echten Trendsportart entwickelt. Das zeigen vor allem die steigenden Teilnehmerzahlen bei so gennanten Volksläufen oder auch den zahlreichen Marathonläufen. Um ein Training richtig und effektiv zu gestalten, ist es wichtig, neben einer guten Ausrüstung auch gute Trainingsstrecken mit geeignetem Laufuntergrund zu haben. Die verschiedenen Untergrundarten sollen im Folgenden mit ihren Vor- und Nachteilen beschrieben werden, um es dem Läufer zu erleichtern, den für ihn und sein Training passenden Untergrund zu finden.
Laufuntergrund Sand
Ein Vorteil von Sand ist sicher, dass er einen großen Trainingseffekt bietet. Gut laufen kann man auf glattem und festem Sand mit flachem Strandverlauf. Der Sand wirkt dämpfend, dadurch muß der Laufschuh nur geringe Dämfungseigenschaften haben. Der nachteil stellt sich ein, wenn der Sand anders beschaffen ist. Bei sehr unebenem und vor allem lockerem Sand ist Vorsicht geboten. Durch das tiefe Einsinken muss man mehr Kraft beim Abdrücken aufwenden und allzu oft wird dadurch die Achillessehne überlastet. Die Folge können langwierige Überlastungsschäden sein, die ein Training unmöglich machen.
Laufuntergrund Wald- und Naturwege
Solche Wege unterbrechen ideal den Rhythmus während des Trainingslaufs, weil sie meist uneben sind und Hindernisse wie Wurzelwerk beeinhalten, so dass der Läufer sein Tempo ständig anpassen muss. Solche Läufe sind auch sehr effektiv, da sie die Koordinationsfähigkeiten verbessern. Ein positiver Nebeneffekt solcher Strecken ist natürlich das Laufen in der Natur.
Allerdings sollte man sich beim Laufen auf Wald- und Naturwegen stark konzentrieren, um die Gefahr des Umknickens oder Wegrutschens zu minimieren. Wer Probleme mit den Achillessehnen hat oder hatte, der sollte solche Wege meiden und lieber auf ebene Strecken umsteigen, bis die Beschwerden behoben sind.
Laufuntergrund Rasen
Das Laufen (auch barfuß) auf Rasen wird von vielen Läufern gern praktiziert, weil es den Fuss durch die Dämpfungseigenschaften dieses Untergrundes entlastet. Rasen bietet auch eine gute Möglichkeit, die Beinmuskulatur zu stärken. Allerdings gilt auch hier die Regel, das Training nicht zu übertreiben. Man sollte übrigens immer darauf achten, dass der Rasen gut gepflegt ist, da sonst die Gefahr des Umknickens gegeben ist, weil Mulden und Löcher nicht gleich sichtbar sind.
Laufuntergrund Asphalt
Für viele Läufer ist Asphalt der beleibteste Laufuntergrund. Vor allem, wenn man zügige oder längere Trainingsläufe absolvieren möchte, bietet Asphalt die idealen Bedingungen. Da Straßen meist sehr eben sind, ist das Risiko umzuknicken relativ gering. Ein Nachteil sind sicher die geringeren Dämpfungseigenschaften von Asphalt gegenüber Naturböden. Mit den richtigen, auf den Fuß des Läufers zugeschnittenen Laufschuhen ist dieser Nachteil aber sehr leicht auszugleichen.
